15 August 2007

Familienzuwachs

Es ist soweit: Die Familie besteht auf Sohnemanns innigen Wunsch hin jetzt aus sechs Mitgliedern. Nach langem Hin- und Her und der kategorischen Ablehnung von Hund oder Katze, einigten wir uns in der vergangenen Woche darauf, einem Wellensittich-Pärchen eine neue Heimat in unserer Familie zu geben.

Wie es bei der Anschaffung von Lebewesen selbstverständlich sein sollte, erkundigten wir uns zunächst ausführlich in Büchern, im Internet, und in Gesprächen mit Sittich-Züchtern über die besten Haltungsbedingungen und was alles zu beachten ist.

Am Montag wurde ein geräumiger Käfig nebst Zubehör gekauft und zuerst komplett ausgestattet und eingerichtet, bevor heute der Züchter besucht wurde.

Wir suchten uns ein grün-gelbes Männchen (Hahn "Paulchen") und ein blau-weisses Weibchen (Henne "Lulu") aus. Daheim angekommen taten wir - auch wenn es schwer fiel - das, was man mit den zunächst verstörten Tierchen machen soll: Wir liessen sie komplett in Ruhe und hoffen, dass sie sich schnell bei uns einleben.

17 April 2007

Messe-Déjà-Vu

Ein sehr angenehmes Déjà-Vu-Erlebnis hatte ich heute, als ich mit drei KollegInnen meines neuen Arbeitgebers StarCite eine Messe in Frankfurt besuchen durfte, die mich stark an eine andere Messe erinnerte, die ich früher oft in Berlin besucht habe.

Für FIRST Business Travel und später für FIRST Travel Management war ich zig Mal auf der weltgrößten Tourismus-Messe "ITB" in Berlin.
Jetzt ist ja der Geschäftsbereich MICE mein Gebiet, und die dazu gehörende Messe heißt "IMEX" und findet eben in Frankfurt/M. statt.

Auf der IMEX stellen wie auf der ITB Länder und Hotelketten aus, nur dass eben nicht Touristen und Geschäftsreisende im Fokus stehen, sondern Konferenz- und Eventveranstalter.
Die in nur einer großen Halle stattfindende IMEX ist winzig im Vergleich zur 26-Hallen-ITB, jedoch verwenden viele Aussteller die gleichen Messestände auf beiden Veranstaltungen.
Oft dachte ich heute beim Rundgang durch die Halle 8: "Das hast Du doch schon mal irgendwo gesehen."

Wegen des unterschiedlichen Geschäftsbereichs traf ich auf den Ständen der Hotelketten zwar keine bekannten Gesichter an, aber ich fühlte mich trotzdem irgendwie "zu Hause" auf der IMEX.

13 März 2007

Freude über Tickets!

Vergangene Woche schrieb ich hier:
"Der Vorverkauf beginnt am 16.03. - und ich hoffe, Tickets ergattern zu können"

Kaum zu fassen: Ich habe schon heute zwei Stück!!! Und zwar dank des Ticketalarms von eventim.de schon drei Tage vor dem Start des offiziellen Vorverkaufs am Freitag.

Da ich sofort meine Freunde anrief, die auch unbedingt "unsere" Lieblingsband aus Jugendzeiten live sehen wollen, haben wir tatsächlich schon alle die nötigen Karten sicher. Und wir freuen nus wie die Kinder darüber!

08 März 2007

Gordon Sumner und Edin Karamazov


Zum vierten Mal habe ich gestern Abend Gordon Matthew Thomas Sumner, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Sting, live auf der Bühne erleben dürfen.Und zum vierten Mal war es ein völlig anderes Konzert-Ereignis als alle anderen zuvor: Vorgetragen wurden "klassische" Stücke des englischen Lautenisten John Dowland, die ihren Ursprung in der Zeit der Renaissance haben.

Was Sting zusammen mit dem genialen bosnischen Lautenisten Edin Karamazov, der den Abend mit zwei Solo-Stücken eröffnete, in den knapp 2 Stunden präsentierte, war brilliant!
Zeitweise wurden die beiden von einem jungen, achtköpfigen Londoner Chor begleitet.

Schon Sting's einleitende Worte, die er auf Deutsch sprach, wurden lautstark beklatscht. Seine John-Dowland-Lieder sowieso. Und als sich das Konzert dem Ende neigte und er, nur begleitet von einer Laute, erst "Fields of Gold" und wenig später "Message in a bottle" anstimmte, hatte sich das Publikum in der ausverkauften Tonhalle komplett von seinen Sitzen erhoben.

Natürlich ist das Projekt "Songs from the Labyrinth" von Sting und Karamazov weder mit The Police noch mit Sting's letzten Solo-Projekten vergleichbar. Aber eben das macht Sting in meinen Augen zu solch einem besonderen Künstler.

Seine Vorbereitungen für das nächste, komplett gegensätzliche Projekt laufen ja bereits auf Hochtouren: Die Nordamerika-Termine für die Reunion-Tour von The Police sind bereits komplett ausverkauft.
Und am Tag nach diesem bemerkenswerten Konzert wurde bekannt gegeben, daß The Police am 13.10.2007 in der LTU-Arena spielen werden. Der Vorverkauf beginnt am 16.03. - und ich hoffe, Tickets ergattern zu können und bin gespannt, ob ich einige "bekannte Gesichter" des Tonhallen-Publikums von gestern wieder sehen werde.

01 März 2007

Erster Arbeitstag

Natürlich kam ich nicht problemlos von Mönchengladbach zu meinem neuen Arbeitsplatz bei der Firma StarCite nach Düsseldorf. Ich hatte auch nicht ernsthaft erwartet, dass sich in den vergangenen vier Jahren an der Situation der öffentlichen Verkehrsmittel zwischen MG und D (und zurück) irgendetwas positiv verändert hätte. Also plante ich 30 Minuten Zeitpuffer ein, um ja nicht zu spät zu meinem ersten Arbeitstag ins Büro zu kommen - und diesen Puffer brauchte ich dank verspäteter Busse und Züge auch restlos auf.

Aber das war's schon mit negativen Punkten zu meinem Jobwechsel: Der morgendliche Empfang durch jene Kolleginnen und Kollegen, die ich in der letzten Woche schon auf der Philadelphia-Reise kennen gelernt hatte, war herzlich und fröhlich, so als wäre ich einige Tage im Urlaub gewesen.

Welche Aufgaben ich bei StarCite habe, ist nicht mit 2-3 Worten zu beschreiben, denn "Webdesigner" trifft es genauso wenig wie "Kundenbetreuer": Ich stelle Firmen, die größere Konferenzen oder Kongresse planen, webbasierte Anmeldemasken bereit, über die sich die zu den Veranstaltungen eingeladenen Teilnehmer registrieren können bzw. müssen. Der Tagungsplaner hat somit in Echtzeit online Zugriff auf alle Adress-, Anreise- und Hotel- und unbegrenzt viele weitere gewünschte Daten jedes Konferenzteilnehmers, kann sich Berichte ansehen, ausdrucken oder herunter laden, Teilnehmerdaten bearbeiten, Hotelkontigente verwalten und vieles, vieles mehr.

Die Büroräume befinden sich in den modernen Gebäuden der "Central Park Offices" in Oberbilk, sind somit über mehrere U-Bahn-Linien bequem vom Hauptbahnhof aus zu erreichen.
Da ich heute zum ersten Mal bei Tageslicht dort war, bemerkte ich erst jetzt richtig, wie groß und hell die Büros sind. Mein Arbeitstisch war so komplett mit Technik und Arbeits-Utensilien ausgestattet, daß ich sofort los legen konnte.

Keine Probleme bereitete es mir, den ganzen Tag fast mehr englisch als deutsch zu sprechen: Im Gegenteil, gerade das internationale Umfeld war ein wichtiges Kriterium für meinen Wechsel in ein US-amerikanisches Unternehmen mit Europa-Tochtergesellschaft.

Auch die Heimfahrt blieb von Zugverspätungen nicht verschont, aber nach diesem angenehmen Start in einen neuen Berufs- und Lebensabschnitt war mir das total egal! Nun heißt es abwarten bis für mich in einigen Wochen, nach Abschluß meiner Schulungen und ausführlicher Einarbeitung, der normale Arbeitsalltag beginnt. Dann werde ich mit noch größerer Gewißheit sagen können, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe (was umgekehrt für StarCite natürlich auch gilt).

28 Februar 2007

Philadelphia

Heute kehrte ich von einem viertägigen USA-Aufenthalt nach MG zurück.
Mein neuer Arbeitgeber StarCite hatte mich schon vor meinem offiziellen Arbeitsbeginn am 1. März mit nach Philadelphia zum "Annual Associate Meeting" genommen, einer jährlich stattfindenden Mitarbeiter-Veranstaltung.

Sie fand im Marriott Hotel Downtown statt und hatte für mich den riesigen Vorteil, daß ich dort "auf einen Schlag" alle wichtigen Leute des Unternehmens persönlich kennen konnte und zugleich eine komplette Übersicht über alle Unternehmensbereiche aus erster Hand bekam.
Es waren ca. 250 der insgesamt ca. 350 StarCite-Mitarbeiter dabei.

Mit mir waren zwölf weitere Kollegen aus den Europa-Büros (Düsseldorf und London) bei der Konferenz, so daß ich auch diese sofort in langen Gesprächen (insbesondere an den Abenden in den Bars und Restaurants) kennen lernen konnte.

Der Sonntag stand uns Europäern sogar netterweise noch zur freien Verfügung: Wir nutzten ihn zu einer Trolley-Rundfahrt durch die Stadt der "Liberty Bell" und der "Rocky Balboa Steps".

Nach dem Konferenz-Programm am Montag lachten wir uns abends im exklusiv für uns reservierten Hard Rock Café bei Karaoke weg: Es war genauso erstaunlich, daß viele Kolleg/innen richtig gut singen können, wie auch, daß einige Kollegen großen Mut haben, vor Publikum solch schräge Töne ins Mikro zu tönen. Wir Düsseldorfer trauten uns gemeinsam zu ABBA's "Dancing Queen" auf die Bühne. Ich suche noch dringend ein Foto von diesem "Auftritt".

Vor dem Rückflug am Dienstag konnten wir noch die Konzernzentrale in der Arch Street, nur 500 m vom Hotel entfernt, besuchen.

Fazit: Ein sehr angenehmer Auftakt zu einem neuen Job!

18 Februar 2007

Karnevalssonntag in Bettenfeld

Nur fünf Kilometer entfernt von unserem Kurzurlaubsort fand heute ein Karnevalsumzug statt. Wenn wir schon nicht wie sonst traditionell mit unserer Familie und unseren Freunden den Zug in Mönchengladbach-Hardt gucken können, dann lassen wir uns den von Bettenfeld bestimmt nicht entgehen!

Jan war als Cowboy verkleidet und damit passend angezogen.
In strahlendem Sonnenschein zog ab 14 Uhr 11 ein lustigs Eifelvölkchen an uns vorbei: Mottowagen, Fußgruppen, Musikkapellen - was will des karnevalisten Herz mehr?



Besonders nette Sitte hier in der Gegend: Die Teilnehmer des Zuges versorgen die Zuschauer am Wegesrand mit allerlei "von innen" wärmenden Getränken, wobei diese bei den angenehmen Frühlingstemperaturen gar nicht erforderlich gewesen wären.