Alle halbe Jahre ist es wieder soweit: Der Schildkröterich muss umziehen. Heute ging es von draußen nach drinnen. Die Außentemperatur von 5°C war heute ideal dafür.
Nachdem die Box mit dem angefeuchteten Sphagnum Moos im Zweitkühlschrank im Keller in den letzten Tagen die konstante Wunschtemperatur von 5-6°C erreicht hatte, buddelte ich heute Mittag die Kröte im Garten aus. Zum Glück hatte er sich vor einigen Wochen dort eingegraben, wo ich ihn vermutete. Ungefähr 15 cm Erde musste ich vorsichtig beiseite schieben, bis sein Panzer sichtbar wurde.
In der kühlschrankkalten Moos-Box trug ich das schlafende Tier zum Wiegen in den Keller. Fast 70 Gramm hat er zugenommen, seit wir ihn im Frühjahr vom Kühlschrank in den Garten gebracht hatten. Gewicht heute: 607 Gramm, 40 Gramm mehr als vor einem Jahr.
Angesichts des Novemberwetters und des bevorstehenden Winterschmuddels sage ich ein wenig neidvoll: Schlaf gut, Max! Ich störe Dich nur alle paar Wochen zum Wiegen und zur Gesundheitskontrolle. Wenn alles wie immer verläuft, wecke ich Dich im März 2014 sanft.
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14 November 2013
01 November 2013
Kampfkater
Einer unserer beiden Kater ist ein echter Kampf-Kater. Unter seinem Fell ist er von Narben von Kratzern übersät, obwohl er noch sehr jung ist.
Komisch: Er hat gelernt, zu welchen Uhrzeiten es etwas zu Fressen gibt und ist meist pünktlich da. Man denkt, er könnte - sofern er denn wollte - auch lernen, wann es besser ist, einen Bogen um Artgenossen zu machen, die ihn im Kampf immer wieder verletzen. Aber wahrscheinlich will er das Gekloppe gar nicht vermeiden. Vielleicht macht es ihm ja Spaß, vermöbelt zu werden :-)
Komisch: Er hat gelernt, zu welchen Uhrzeiten es etwas zu Fressen gibt und ist meist pünktlich da. Man denkt, er könnte - sofern er denn wollte - auch lernen, wann es besser ist, einen Bogen um Artgenossen zu machen, die ihn im Kampf immer wieder verletzen. Aber wahrscheinlich will er das Gekloppe gar nicht vermeiden. Vielleicht macht es ihm ja Spaß, vermöbelt zu werden :-)
16 Februar 2008
Schaffe schaffe Häusle baue
Bald ist die Winterstarre unserer Schildkröte Max vorüber: Sobald es nachts nicht mehr friert, wird er aus dem Kühlschrank im Keller in sein Freigehege an der frischen Luft umziehen.
Wir haben beschlossen, ihn auch nachts nicht mehr zurück ins eigentlich nicht artgereche Terrarium zu holen, wozu auch der Reptilientierarzt geraten hat. Dieser bestätigte noch einmal, dass für unser inzwischen vier Jahre altes Tier auch keine permanente Beheizung eines Teils des Geheges auf 16 Grad erforderlich ist.
Dazu musste jetzt ein grösserer Unterschlupf her, als das bisher als Versteck dienende Nager-Holzhäuschen, das auch nicht wetterfest genug war.
Im Baumarkt besorgte ich vier 40mm dicke und 400mm im Quadrat grosse Betonplatten, aus denen ich heute zusammen mit Jan ein Haus baute.
Die Platten sind 20cm tief in die Erde eingelassen; dazu ist im Haus die Erde knapp 10cm hoch aufgeschüttet, so dass Max sich gerne einbuddeln darf, aber keine Chance zur "Flucht" haben wird.
Wir haben beschlossen, ihn auch nachts nicht mehr zurück ins eigentlich nicht artgereche Terrarium zu holen, wozu auch der Reptilientierarzt geraten hat. Dieser bestätigte noch einmal, dass für unser inzwischen vier Jahre altes Tier auch keine permanente Beheizung eines Teils des Geheges auf 16 Grad erforderlich ist.
Dazu musste jetzt ein grösserer Unterschlupf her, als das bisher als Versteck dienende Nager-Holzhäuschen, das auch nicht wetterfest genug war.Im Baumarkt besorgte ich vier 40mm dicke und 400mm im Quadrat grosse Betonplatten, aus denen ich heute zusammen mit Jan ein Haus baute.
Die Platten sind 20cm tief in die Erde eingelassen; dazu ist im Haus die Erde knapp 10cm hoch aufgeschüttet, so dass Max sich gerne einbuddeln darf, aber keine Chance zur "Flucht" haben wird.
23 September 2007
Gefiederter Ferienbesuch
Nachdem sich die vier Vögel in den letzten Tagen schon mündlich lautstark quer durch unser Wohnzimmer einander vorgestellt hatten, setzten wir heute mal ihre beiden Käfige auf dem Tisch nebeneinander.
Und siehe da: Unser Paulchen näherte sich sofort neugierig der hübschen Lea im Nachbarkäfig.
Unsere Lulu hielt sich anfangs - wie gewohnt - vornehm zurück, als ob ihr der Besuch völlig egal wäre. Doch nach zehn Minuten überkam auch unsere "blaue Eule" die Neugier und sie flatterte zur Käfigwand direkt vor unseren Ferienbesuch.
10 September 2007
Flugkünstler
Wow - solch eine akrobatische Einlage hätten wir unserem jungen Wellensittich Paulchen noch gar nicht zugetraut:Schon bei seinem dritten Ausflug durch unser Wohnzimmer kennt er sich offenbar so gut aus, dass er sich zutraut, ohne jede "Zwischenlandung" aus voller Fluggeschwindigkeit durch die kleine offen stehende Käfigklappe zu flattern und punktgenau neben seiner Freundin Lulu auf der Stange im Käfig zu landen!
15 August 2007
Familienzuwachs
Es ist soweit: Die Familie besteht auf Sohnemanns innigen Wunsch hin jetzt aus sechs Mitgliedern. Nach langem Hin- und Her und der kategorischen Ablehnung von Hund oder Katze, einigten wir uns in der vergangenen Woche darauf, einem Wellensittich-Pärchen eine neue Heimat in unserer Familie zu geben.Wie es bei der Anschaffung von Lebewesen selbstverständlich sein sollte, erkundigten wir uns zunächst ausführlich in Büchern, im Internet, und in Gesprächen mit Sittich-Züchtern über die besten Haltungsbedingungen und was alles zu beachten ist.
Am Montag wurde ein geräumiger Käfig nebst Zubehör gekauft und zuerst komplett ausgestattet und eingerichtet, bevor heute der Züchter besucht wurde.
Wir suchten uns ein grün-gelbes Männchen (Hahn "Paulchen") und ein blau-weisses Weibchen (Henne "Lulu") aus. Daheim angekommen taten wir - auch wenn es schwer fiel - das, was man mit den zunächst verstörten Tierchen machen soll: Wir liessen sie komplett in Ruhe und hoffen, dass sie sich schnell bei uns einleben.
20 Oktober 2006
Unsere Tiere sind gesund
Am heutigen Nachmittag stellte ich unsere beiden Grie- chischen Land- schildkröten "Speedy" und "Max" dem Düssel- dorfer Reptilien- Tierarzt Kornelius Biron vor, wie in jedem Jahr vor deren Winterschlaf.Jans Geschenk zu seinem 5. Geburtstag wurde somit bereits zum 3. Mal auf allgemeine Verfassung und Parasiten untersucht. Und wie immer war Herr Biron mit dem Zustand unserer Tiere sehr zufrieden, da sie völlig korrekt ausschliesslich mit Wiesenkräutern ernährt werden und inzwischen durch den neu vorhandenen Garten und ein dort aufgebautes Frühbeet auch viel Frischluft bekommen.
Auf dem Rückweg nach Hause besorgte ich im Terraristik-Fachgeschäft auf der Kölner Strasse noch Spaghnum Moos, so daß der bald beginnenden Hibernation der beiden nichts mehr im Weg steht. Der Kühlschrank unserer alten Küche im Keller ist leer und steht zur Aufnahme bereit.
Zu Hause setzte ich die beiden zur Erholung von den heutigen Reise-Strapazen nochmal in ihr Terrarium, wo sie sich ins Holzhaus zurück zogen und ganz schnell einschliefen.
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