Im Zentrum von Mönchengladbach entsteht etwas Großartiges für die Stadt: Ein 5-Sterne-Einkaufszentrum mit allem Drum und Dran. Dass der Shopping-Tempel nicht auf völlig uneingeschränkte Zustimmung bei allen politischen Parteien, bei allen Nachbargemeinden oder bei allen Einzelhändlern in der Gegend stößt, minderte bisher meine Vorfreude auf die "Mönchengladbach Arcaden" in keiner Weise.
Heute jedoch wurde meine Vorfreude getrübt. Denn heute wurden auf der Webseite www.deincenter-deinname.de die zehn von einer Jury ausgewählten besten Namensvorschläge für das zukünftige Einkaufszentrum bekanntgegeben und zur Abstimmung gestellt. Aus über 2000 Vorschlägen hat die Jury die Folgenden ausgewählt:
The Mall, 5ENSES, Scala, Gladis, M, Minto, MoM, Vis-à-Vis, Mönchs, CROONS
Ich las die Liste aufmerksam. Ich las sie noch einmal. Und fragte mich: Warum nur?
Bei jedem Begriff schossen mir andere Assoziationen ins Hirn, die so rein gar nichts mit einem Einkaufserlebnis in meiner Heimatstadt zu tun haben wollten. Bei jedem Namen versuchte ich mir vorzustellen, dass ich zu Freunden sage: "Ich gehe nachher noch ins XYZ, kommst Du mit?". Ging nicht.
Ich mache hier mal meine Gedanken, die ich beim Lesen der Namensvorschläge spontan hatte, öffentlich. Vielleicht gibt es Feedback, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht. Oder ich lerne, dass ich ein zu kritischer Sonderling bin.
The Mall:
- global unbescheiden und darum sich in der niederrheinischen Provinz der Lächerlichkeit preisgebend
5ENSES:
- nicht aussprechbar
Scala:
- Oper oder Shopping? Oper!
M:
- spielt in jedem 007-Film mit
MoM:
- weckt sofort Assoziationen mit einem der berühmtesten Museen der Welt weckt - aber oh, da fehlt ja ein Buchstabe. Gut, dann bleibt's die englische Kurzform von Mutter.
Vis-à-Vis:
- existiert ja bereits für die temporäre Wellblechhütte gegenüber und ist dafür gar nicht schlecht geeignet - aber wessen Gegenüber ist das große neue Vis-à-Vis denn dann?
Gladis, Mönchs, Minto:
- drei Namen mit "Lokalkolorit". Es erscheint es mir unvorstellbar, dass ich Freunden erzähle "Das habe ich im Gladis gekauft" oder "Das ist aus'm Mönchs".
Echter Jlabbacher Slapstick ist zu erwarten bei "Dat is jetz minto - weil isch war im Minto!"
Habe ich was vergessen? Ach ja, CROONS. Klingt ein bisschen hart in der Aussprache, aber ein wirklicher Kritikpunkt springt mir dabei nicht ins Auge oder ins Hirn.
Aber bei neun anderen. Von zehn. Meine Enttäuschung könnte leider nicht größer sein. Schade, Chance vertan. Ich werde nicht abstimmen. Zumindest nicht, wenn die Auswahl so bestehen bleibt.
Mir graut davor, dass die aus der gesamten Entwicklungsphase vertrauten "Mönchengladbach Arcaden" eines Tages wirklich einen dieser unsäglichen Namen bekommen könnten. Und ich trotzig weiter Arcaden dazu sagen werden muss.
12 März 2014
23 Februar 2014
Warnung vor Windows Service Center Anruf - Abzocke!
Im Folgenden dokumentiere ich einen betrügerischen Telefonanruf, dessen Zweck es offensichtlich war, Geld von mir zu ergaunern.
Am Samstag, den 22. Februar 2014 erhielt ich um 10:44 Uhr einen Anruf von der Nummer 0044800252525. Eine Dame fragte mich auf Englisch, ob ich Englisch spräche, was ich bejahte.
Sie stellte sich mit leicht asiatischem Akzent als Lisa vom Windows Service Department vor und sagte, es läge ein Problem mit meinem Computer vor. Ich wurde sofort misstrauisch. Mehrfach fragte ich nach, für welche Firma sie arbeitet (Antwort immer "Windows Service", den Firmennamen "Microsoft" nannte sie nicht ein einziges Mal) und warum genau sie mich anruft (Antwort immer in die Richtung, dass mein Computer fehlerhaft sei und dadurch die Windows Server belastet würden). Mit jeder meiner Nachfragen erhöhte sie den Dringlichkeitsdruck und forderte mich recht rüde auf, sofort an meinen eingeschalteten Computer zu gehen, um das Problem zu beheben. Am Computer würde sie mir dann zeigen, dass ihr meine Windows-Lizenznummer bekannt sei, so dass ich sicher sein könne, dass Sie wirklich für Windows arbeite und es sich um ein echtes Problem handele.
Von unseren Rechnern war zu diesem Zeitpunkt nur einer eingeschaltet: Mein Sohn war mit einem Offline-Spiel beschäftigt und renderte im Hintergrund ein Video. Nichts Ungewöhnliches.
Ich beschloss, den Anweisungen der Dame Folge zu leisten, aber jeden Schritt vorher zu ergoogeln.
Als Erstes ließ sie mich die Tastenkombination "Windows-Key" + "R" drücken, die mir bekannt ist und zum Dialogfeld "Ausführen" führte, in der sie mich nicht überraschend den Befehl CMD eingeben ließ.
In dem sich dann öffnenden Fenster mit der Eingabeaufforderung wies die Dame mich an, den Befehl "assoc" einzutippen. Bevor ich dies tat, suchte ich in Google nach diesem Befehl. Auf der ersten Seite der Suchergebnisse fand ich nichts Verdächtiges. Während ich nachforschte, fragte die Dame am anderen Ende der Leitung alle paar Sekunden nach, ob ich den Befehl schon eingegeben habe. Ich sagte mehrmals "Hold on for a moment please", beim 3. Mal laut und barsch - und die Dame hielt endlich mal einige Sekunden lang ihren Mund. Unter dem Zeitdruck überflog ich die Ergebnisse zu "assoc", und da ich nichts wirklich Beunruhigendes fand, schickte ich ihn ab. Eine Liste der Dateitypzuordnungen erschien. In der vorletzten Zeile stand Folgendes:
.zfsendtotarget=CLSID\{888dca60-fc0a-11cf-8f0f-00c04fd7d062}
Die Dame "verifizierte" jetzt, ob es sich bei dem schadhaften Computer wirklich um meinen handelt und las mir exakt oben genannte Zeichenfolge 888dca60-fc0a-11cf-8f0f-00c04fd7d062 vor. Bis hierhin wusste ich noch nicht, dass diese Zeichenfolge auf JEDEM Rechner gleich ist. Jedenfalls bestätigte ich ihr, dass diese Nummer stimmt. Sie erläuterte mir dann, dass das Problem so gravierend sei, dass sie nicht befugt ist, daran weiter zu arbeiten, und dass sie mich jetzt mit einem Vorgesetzten verbinden müsse.
Nach wenigen Sekunden hatte ich einen Herrn in der Leitung, der sich als "Supervisor" vorstellte. Er wiederholte, dass ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem mit meinem Computer vorliege. Er forderte mich auf, den Befehl "eventvwr" im noch geöffneten Fenster einzutippen und Enter zu drücken. Ich googelte nach "eventvwr", und die dann erscheinenden Ergebnisse (zweiter Vorschlag war "eventvwr anruf") brachten mir endlich absolute Sicherheit, dass es sich um einen betrügerischen Fake-Anruf handelt und ich legte sofort auf.
Passiert war mir in den bis zu diesem Punkt verstrichenen knapp 15 Minuten zum Glück noch nichts. Mit "eventvwr", ein auch noch völlig harmloser Befehl, um die Windows-Ereignisanzeige aufzurufen, in der immer irgendwelche Fehlermeldungen angezeigt werden, hätte der vermeintliche Service-Techniker mir einen weiteren Beweis geliefert, dass mit meinem Rechner etwas nicht stimmt. Inzwischen weiß ich, dass der Betrüger mich in den nächsten Schritten aufgefordert hätte, eine Remote-Software wie TeamViewer oder Ammyy Admin zu installieren und mich dann aufgefordert hätte, eine Service-Pauschale von 150 Dollar oder Euro, wahrscheinlich via PayPal, zu überweisen mit dem Ziel, meine Kreditkartendaten zu erschleichen.
Eigentlich hätte ich bei Annahme des Anrufs sofort auflegen müssen. Aber das schreibt sich rückblickend sehr leicht - in der Stresssituation des Anrufes selbst reagiert man nicht so, wie man es vernünftigerweise sollte. Mir kam zugute, dass ich ganz gut Englisch spreche und ich es darum verbal mit den beiden Gaunern aufnehmen konnte.
Inzwischen habe ich auch die völlig harmlose Funktion des Befehls "assoc" verstanden, so dass ich sicher sein kann, keine Daten an irgendjemanden geliefert zu haben.
Die Anrufer unternehmen einfach einen "Schuss ins Blaue" und hoffen schlicht darauf, auf einen Haushalt mit mindestens einem eingeschalteten Windows-PC zu treffen und davon zu überzeugen, dass man für die Hilfe Geld bezahlt.
Aufgeschrieben habe ich das Ganze als Warnung an alle, die vielleicht solch einen Anruf in der Zukunft erhalten.
Weitere klärende Quellen sind:
http://www.heise.de/security/meldung/Abzock-Anrufer-geben-sich-als-Microsoft-Techniker-aus-1656479.html
http://www.microsoft.com/en-gb/security/online-privacy/avoid-phone-scams.aspx
Am Samstag, den 22. Februar 2014 erhielt ich um 10:44 Uhr einen Anruf von der Nummer 0044800252525. Eine Dame fragte mich auf Englisch, ob ich Englisch spräche, was ich bejahte.
Sie stellte sich mit leicht asiatischem Akzent als Lisa vom Windows Service Department vor und sagte, es läge ein Problem mit meinem Computer vor. Ich wurde sofort misstrauisch. Mehrfach fragte ich nach, für welche Firma sie arbeitet (Antwort immer "Windows Service", den Firmennamen "Microsoft" nannte sie nicht ein einziges Mal) und warum genau sie mich anruft (Antwort immer in die Richtung, dass mein Computer fehlerhaft sei und dadurch die Windows Server belastet würden). Mit jeder meiner Nachfragen erhöhte sie den Dringlichkeitsdruck und forderte mich recht rüde auf, sofort an meinen eingeschalteten Computer zu gehen, um das Problem zu beheben. Am Computer würde sie mir dann zeigen, dass ihr meine Windows-Lizenznummer bekannt sei, so dass ich sicher sein könne, dass Sie wirklich für Windows arbeite und es sich um ein echtes Problem handele.
Von unseren Rechnern war zu diesem Zeitpunkt nur einer eingeschaltet: Mein Sohn war mit einem Offline-Spiel beschäftigt und renderte im Hintergrund ein Video. Nichts Ungewöhnliches.
Ich beschloss, den Anweisungen der Dame Folge zu leisten, aber jeden Schritt vorher zu ergoogeln.
Als Erstes ließ sie mich die Tastenkombination "Windows-Key" + "R" drücken, die mir bekannt ist und zum Dialogfeld "Ausführen" führte, in der sie mich nicht überraschend den Befehl CMD eingeben ließ.
In dem sich dann öffnenden Fenster mit der Eingabeaufforderung wies die Dame mich an, den Befehl "assoc" einzutippen. Bevor ich dies tat, suchte ich in Google nach diesem Befehl. Auf der ersten Seite der Suchergebnisse fand ich nichts Verdächtiges. Während ich nachforschte, fragte die Dame am anderen Ende der Leitung alle paar Sekunden nach, ob ich den Befehl schon eingegeben habe. Ich sagte mehrmals "Hold on for a moment please", beim 3. Mal laut und barsch - und die Dame hielt endlich mal einige Sekunden lang ihren Mund. Unter dem Zeitdruck überflog ich die Ergebnisse zu "assoc", und da ich nichts wirklich Beunruhigendes fand, schickte ich ihn ab. Eine Liste der Dateitypzuordnungen erschien. In der vorletzten Zeile stand Folgendes:
.zfsendtotarget=CLSID\{888dca60-fc0a-11cf-8f0f-00c04fd7d062}
Die Dame "verifizierte" jetzt, ob es sich bei dem schadhaften Computer wirklich um meinen handelt und las mir exakt oben genannte Zeichenfolge 888dca60-fc0a-11cf-8f0f-00c04fd7d062 vor. Bis hierhin wusste ich noch nicht, dass diese Zeichenfolge auf JEDEM Rechner gleich ist. Jedenfalls bestätigte ich ihr, dass diese Nummer stimmt. Sie erläuterte mir dann, dass das Problem so gravierend sei, dass sie nicht befugt ist, daran weiter zu arbeiten, und dass sie mich jetzt mit einem Vorgesetzten verbinden müsse.
Nach wenigen Sekunden hatte ich einen Herrn in der Leitung, der sich als "Supervisor" vorstellte. Er wiederholte, dass ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem mit meinem Computer vorliege. Er forderte mich auf, den Befehl "eventvwr" im noch geöffneten Fenster einzutippen und Enter zu drücken. Ich googelte nach "eventvwr", und die dann erscheinenden Ergebnisse (zweiter Vorschlag war "eventvwr anruf") brachten mir endlich absolute Sicherheit, dass es sich um einen betrügerischen Fake-Anruf handelt und ich legte sofort auf.
Passiert war mir in den bis zu diesem Punkt verstrichenen knapp 15 Minuten zum Glück noch nichts. Mit "eventvwr", ein auch noch völlig harmloser Befehl, um die Windows-Ereignisanzeige aufzurufen, in der immer irgendwelche Fehlermeldungen angezeigt werden, hätte der vermeintliche Service-Techniker mir einen weiteren Beweis geliefert, dass mit meinem Rechner etwas nicht stimmt. Inzwischen weiß ich, dass der Betrüger mich in den nächsten Schritten aufgefordert hätte, eine Remote-Software wie TeamViewer oder Ammyy Admin zu installieren und mich dann aufgefordert hätte, eine Service-Pauschale von 150 Dollar oder Euro, wahrscheinlich via PayPal, zu überweisen mit dem Ziel, meine Kreditkartendaten zu erschleichen.
Eigentlich hätte ich bei Annahme des Anrufs sofort auflegen müssen. Aber das schreibt sich rückblickend sehr leicht - in der Stresssituation des Anrufes selbst reagiert man nicht so, wie man es vernünftigerweise sollte. Mir kam zugute, dass ich ganz gut Englisch spreche und ich es darum verbal mit den beiden Gaunern aufnehmen konnte.
Inzwischen habe ich auch die völlig harmlose Funktion des Befehls "assoc" verstanden, so dass ich sicher sein kann, keine Daten an irgendjemanden geliefert zu haben.
Die Anrufer unternehmen einfach einen "Schuss ins Blaue" und hoffen schlicht darauf, auf einen Haushalt mit mindestens einem eingeschalteten Windows-PC zu treffen und davon zu überzeugen, dass man für die Hilfe Geld bezahlt.
Aufgeschrieben habe ich das Ganze als Warnung an alle, die vielleicht solch einen Anruf in der Zukunft erhalten.
Weitere klärende Quellen sind:
http://www.heise.de/security/meldung/Abzock-Anrufer-geben-sich-als-Microsoft-Techniker-aus-1656479.html
http://www.microsoft.com/en-gb/security/online-privacy/avoid-phone-scams.aspx
14 November 2013
Kleiner Haustierumzug
Alle halbe Jahre ist es wieder soweit: Der Schildkröterich muss umziehen. Heute ging es von draußen nach drinnen. Die Außentemperatur von 5°C war heute ideal dafür.
Nachdem die Box mit dem angefeuchteten Sphagnum Moos im Zweitkühlschrank im Keller in den letzten Tagen die konstante Wunschtemperatur von 5-6°C erreicht hatte, buddelte ich heute Mittag die Kröte im Garten aus. Zum Glück hatte er sich vor einigen Wochen dort eingegraben, wo ich ihn vermutete. Ungefähr 15 cm Erde musste ich vorsichtig beiseite schieben, bis sein Panzer sichtbar wurde.
In der kühlschrankkalten Moos-Box trug ich das schlafende Tier zum Wiegen in den Keller. Fast 70 Gramm hat er zugenommen, seit wir ihn im Frühjahr vom Kühlschrank in den Garten gebracht hatten. Gewicht heute: 607 Gramm, 40 Gramm mehr als vor einem Jahr.
Angesichts des Novemberwetters und des bevorstehenden Winterschmuddels sage ich ein wenig neidvoll: Schlaf gut, Max! Ich störe Dich nur alle paar Wochen zum Wiegen und zur Gesundheitskontrolle. Wenn alles wie immer verläuft, wecke ich Dich im März 2014 sanft.
Nachdem die Box mit dem angefeuchteten Sphagnum Moos im Zweitkühlschrank im Keller in den letzten Tagen die konstante Wunschtemperatur von 5-6°C erreicht hatte, buddelte ich heute Mittag die Kröte im Garten aus. Zum Glück hatte er sich vor einigen Wochen dort eingegraben, wo ich ihn vermutete. Ungefähr 15 cm Erde musste ich vorsichtig beiseite schieben, bis sein Panzer sichtbar wurde.
In der kühlschrankkalten Moos-Box trug ich das schlafende Tier zum Wiegen in den Keller. Fast 70 Gramm hat er zugenommen, seit wir ihn im Frühjahr vom Kühlschrank in den Garten gebracht hatten. Gewicht heute: 607 Gramm, 40 Gramm mehr als vor einem Jahr.
Angesichts des Novemberwetters und des bevorstehenden Winterschmuddels sage ich ein wenig neidvoll: Schlaf gut, Max! Ich störe Dich nur alle paar Wochen zum Wiegen und zur Gesundheitskontrolle. Wenn alles wie immer verläuft, wecke ich Dich im März 2014 sanft.
01 November 2013
Kampfkater
Einer unserer beiden Kater ist ein echter Kampf-Kater. Unter seinem Fell ist er von Narben von Kratzern übersät, obwohl er noch sehr jung ist.
Komisch: Er hat gelernt, zu welchen Uhrzeiten es etwas zu Fressen gibt und ist meist pünktlich da. Man denkt, er könnte - sofern er denn wollte - auch lernen, wann es besser ist, einen Bogen um Artgenossen zu machen, die ihn im Kampf immer wieder verletzen. Aber wahrscheinlich will er das Gekloppe gar nicht vermeiden. Vielleicht macht es ihm ja Spaß, vermöbelt zu werden :-)
Komisch: Er hat gelernt, zu welchen Uhrzeiten es etwas zu Fressen gibt und ist meist pünktlich da. Man denkt, er könnte - sofern er denn wollte - auch lernen, wann es besser ist, einen Bogen um Artgenossen zu machen, die ihn im Kampf immer wieder verletzen. Aber wahrscheinlich will er das Gekloppe gar nicht vermeiden. Vielleicht macht es ihm ja Spaß, vermöbelt zu werden :-)
27 September 2009
Einstellung meines Blogs auf blogger.com
Ich habe mich entschieden, bis auf Weiteres keine Beiträge mehr auf hier auf "NvN - Neues vom Niederrhein" zu veröffentlichen.
Ab sofort gibt es meine Neuigkeiten ausschließlich über andere soziale Netzwerke für Leute, die mich kennen (und die ich kenne).
Vielen Dank für Euer Verständnis. Man liest sich :-)
Ab sofort gibt es meine Neuigkeiten ausschließlich über andere soziale Netzwerke für Leute, die mich kennen (und die ich kenne).
Vielen Dank für Euer Verständnis. Man liest sich :-)
02 Juni 2009
Microsoft Suchmaschine Bing gestartet
Microsoft möchte Google angreifen. Meine Neugierde lässt mich Beta-Bing gleich am Namen meiner Heimatstadt ausprobieren - und Bing bringt mich gleich zum Lachen. Denn Bing findet die "Frettchenfreunde Mönchengladbach" so wichtig, dass diese als siebtes Ergebnis erscheinen, noch vor dem Flughafen oder dem Stadttheater.
29 März 2009
Schwebefähre
Nur wenige Regenschauer, ab und zu ein wenig Sonne - das veranlasste uns zu einem spontanen, kurzen sonntäglichen Familienausflug. Unser Wunsch: Etwas in der Nähe, das wir noch nicht kennen. Schwierige Aufgabenstellung. Aber der erforderliche Geistesblitz geschah tatsächlich. Da gibt es nämlich ganz am nördlichen Rand von Mönchengladbach im Ortsteil Donk etwas ganz Seltenes und Aussergewöhnliches: Eine von weltweit nur neun in Betrieb befindliche Schwebefähren!
Diese im Jahr 2003 als "Touristenattraktion" gebaute Querung des Flüsschens Niers ist vorsichtshalber nicht ausgeschildert und nicht mit dem Auto zu erreichen, damit auch ja nicht zu viele Touristen den schönen, ruhigen Niersgrünzug zertrampeln :-)
Aber wir haben sie gefunden: Wenn man auf der Grunewaldstrasse oder der Cloerbruchallee parkt, ist es zu Fuss nur wenige Minuten bis zur Seilzugbrücke, auch Schwebefähre genannt. Sie liegt direkt an der Fietsallee und ist deshalb auch perfekt mit dem Fahrrad zu erreichen.
Falls der Transportkorb nicht auf der richtigen Uferseite ist, kann man ihn - durch kräftiges Ziehen in die richtige Richtung - auch leer vom anderen Ufer herüber holen.
Ein ungewöhnlicher Spaß, nicht nur für Kinder!

Und wenn man die Info-Tafeln aufmerksam liest, lernt man noch dazu, dass der alte Napoleon an dieser Stelle Großes vor hatte: Nämlich einen Kanal bis nach Antwerpen zu bauen. Und tatsächlich sind die Überbleibsel des unvollendeten Bauwerks eindrucksvoll in der niederrheinischen Landschaft zu sehen.
Diese im Jahr 2003 als "Touristenattraktion" gebaute Querung des Flüsschens Niers ist vorsichtshalber nicht ausgeschildert und nicht mit dem Auto zu erreichen, damit auch ja nicht zu viele Touristen den schönen, ruhigen Niersgrünzug zertrampeln :-)
Aber wir haben sie gefunden: Wenn man auf der Grunewaldstrasse oder der Cloerbruchallee parkt, ist es zu Fuss nur wenige Minuten bis zur Seilzugbrücke, auch Schwebefähre genannt. Sie liegt direkt an der Fietsallee und ist deshalb auch perfekt mit dem Fahrrad zu erreichen.
Falls der Transportkorb nicht auf der richtigen Uferseite ist, kann man ihn - durch kräftiges Ziehen in die richtige Richtung - auch leer vom anderen Ufer herüber holen.
Ein ungewöhnlicher Spaß, nicht nur für Kinder!
Und wenn man die Info-Tafeln aufmerksam liest, lernt man noch dazu, dass der alte Napoleon an dieser Stelle Großes vor hatte: Nämlich einen Kanal bis nach Antwerpen zu bauen. Und tatsächlich sind die Überbleibsel des unvollendeten Bauwerks eindrucksvoll in der niederrheinischen Landschaft zu sehen.
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