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23 Januar 2022

Ab jetzt wird in unserem Hause gestreamt

Also Soda. Kranberger. Leitungswasser.

Unser Haushalt konsumierte bisher pro Woche zwei bis drei Kästen (je 12x 1 Liter) Marken-Mineralwasser aus dem Brunnen eines Eifelstädtchens namens Gerolstein.

Drei Gründe spielen eine Rolle, warum wir uns entschieden haben, das zu ändern (die Reihenfolge der Gründe ist willkürlich und ohne Gewichtung):

1. Wir tun etwas für unsere Nerven.

Das Wasser der nicht genannten Marke wurde in dem uns am nächsten gelegenen Supermarkt aus welchen Gründen auch immer ausgelistet. Es ist seit Monaten nicht mehr im Sortiment. Es kam auch schon in früheren Jahren vor, dass die einst größte Verbrauchermarktkette in Mönchengladbach dieses Mineralwasser monatelang nicht im Sortiment hatte. Auch über den Lieferdienst der Getränkebehälterpost ist diese Marke nicht zu erhalten. Die Tatsache, dass diese Mineralwassermarke nicht überall verfügbar ist, macht die Besorgung umständlich.

Ständig die Wassermarke wechseln kommt nicht infrage, weil ich keine Lust darauf habe, mit unterschiedlichen Flaschen-, Kästen- und somit Pfandformen zu hantieren.

2. Wir tun etwas für die Umwelt.

Aus Gewichtsgründen und wegen der angenehmeren Haptik kauften wir 12x 1-Liter Kästen mit PET-Mehrwegflaschen. Diese werden zwar - wie der Name schon sagt - mehrfach verwendet. Doch unter dem Strich bleibt das Material Plastik, das erzeugt und am Ende des Nutzungszyklus auch wieder entsorgt werden muss.

Hinzu kommt, dass ich nicht an jedem Wochenende andere Getränke kaufen muss. Die allwöchentliche Kurzstrecke mit dem PKW fuhr ich oft nur zur Besorgung des Mineralwassers (der sonstige Wocheneinkauf ohne Getränke wird von anderen Haushaltsmitgliedern erledigt).

Und schließlich fällt vom Prinzip her auch die Logistik weg: Kästen, die wir nicht kaufen, müssen nicht vom Erzeuger zum Verkaufsort transportiert werden.

3. Wir sparen Geld.

Die Anschaffungskosten für das Wasser-Stream-Gerät und eine ausreichende Anzahl an Glas- und Plastikflaschen sowie eine zweite Kartusche Kohlensäure sind nicht gering. 

An laufenden Kosten kommen alle 10-12 Tage ein Wechsel der Kartusche auf uns zu sowie alle drei Jahre der Austausch der paar Plastikflaschen, die ich benötige, um sie unterwegs mitzunehmen. Eventuell kaufen wir auch mal Fläschchen mit Sirup für die Erzeugung von Getränken mit Geschmack, zum Beispiel Apfelschorle.

Bereits im kommenden Sommer wird sich die Anschaffung amortisiert  haben, wenn man pro Monat ca. 50-60 Euro Kosten für das Markenmineralwasser zugrunde legt.

Der Preis je Liter verringert sich von ca. 58 Cent auf ca. 20 Cent (Vergleich Kasten Marken-Mineralwasser mit 12x1 Liter zu 45x 840 ml aufsprudeln je Kartusche, Kosten für die einmaligen Anschaffungen und für das Leitungswasser nicht berücksichtigt).

Das fühlt sich gut an.

11 April 2018

Das hätte ich mir sparen können...


Ich fühle mich unfair behandelt. Und das möchte ich loswerden.

Vor einigen Jahren habe ich das Ankaufportal www.wirkaufens.de schon einmal genutzt und war dabei sehr zufrieden mit der Abwicklung und dem Ergebnis meines Verkaufs.
Doch entweder hat sich das Verhalten von WirKaufens geändert, oder ich hatte dieses Mal einfach nur Pech. Allerdings habe ich mich so geärgert (und rege mich auch über eine Woche später immer noch so sehr darüber auf), dass ich die Geschichte los werden muss!

Verkaufen wollte ich mein iPhone 5C, neu erworben im Jahr 2014. Es lag knapp vier Jahre lang fast ungenutzt auf meinem Schreibtisch, um berufliche Benachrichtigungen zu erhalten. Anfang 2018 wurde es durch ein neues Gerät ersetzt, so dass ich es verkaufen wollte.

Ich verglich die Ankaufpreise von MediaMarkt/Saturn ("Flip4New"), www.rebuy.de sowie eben www.wirkaufens.de. Bei allen gab ich - entsprechend des Gerätezustands - die zweitbeste Kategorie an, eine Stufe unter "Neuware". Denn das Gerät weist wirklich keinerlei Gebrauchsspuren auf und hat einen neuen, gut funktionierenden Akku (Akkutausch durch Apple). Selbstverständlich keine SIM-Sperre und auch kein Branding. Außerdem besaß ich die hochwertige Apple-Originalverpackung sowie die dazu gehörenden ungenutzten (!) und originalverpackten Kopfhörer. Ein iPhone Komplettpaket also.

WirKaufens bot mir von allen den besten Ankaufspreis: 106,26 Euro sollten es werden.
In der dritten Zustands-Kategorie ("mit leichten Kratzern", die aber nicht vorhanden sind) sollte es 76 Euro wert sein, womit es ungefähr auf einer Stufe mit der höherwertigen Zustandskategorie von ReBuy lag.
So um die 75 Euro wäre noch der niedrigste Preis gewesen, den ich zähneknirschend akzeptiert hätte.

Also schickte ich mein iPhone 5C in der Apple-Originalverpackung inklusive der erwähnten Kopfhörer an WirKaufens: Die Abwicklung klappte einwandfrei, und ich erhielt schnell eine Eingangsbestätigung von WirKaufens.

Dann dauerte es wie erwartet ein paar Tage, in denen das Gerät geprüft wurde. Und dann lautete das Ergebnis der Prüfung wie folgt: "Gebrauchter Zustand mit mehreren leichten Gebrauchsspuren oder maximal 3 schweren Gebrauchsspuren (z.B. tiefe Kratzer, Abnutzungen, Kerben)."
Der Prüfer muss das Gerät fallen gelassen haben und draufgetreten sein, um diesen Zustand herbeizuführen!
Zahlen wollte man mir nur 49,69 Euro statt der auf der Webseite in Aussicht gestellten 106,26 Euro.

Wie auch immer, man kann das Ankaufsangebot ja ablehnen und sein Gerät zurückerhalten.
Also lehnte ich ab und wartete auf die Post von WirKaufens, die nach einem akzeptablen Zeitraum auch bei mir eintraf.

Doch was erhielt ich zurück? Zwar mein Telefon, immerhin immer noch im gleichen, guten Zustand wie zuvor (der Prüfer war doch nicht draufgetreten?). Aber weder die Original-Verpackung, noch - und das finde ich wirklich mies - die ungenutzten Kopfhörer lagen bei! Das Telefon war transportsicher, aber letztendlich "unattraktiv" mit Folie um Karton gewickelt; Netzteil, Kabel und das Kärtchen mit dem SIM-Karten-Picker lose mit im Karton.

Natürlich sagen die WirKaufens-AGB, dass "nicht abgefragtes Zubehör in jedem Fall, also auch bei dem Nichtzustandekommen des Vertrages, entsorgt wird", womit ich chancenlos bin, dagegen anzugehen.

Mein Ziel und mein Wunsch war es, das Gerät zu verkaufen. Ohne Originalverpackung und die Kopfhörer erziele ich auch bei Plattformen wie eBay nicht mehr annähernd den Preis, den ich mir vorgestellt hatte und den das Gesamtpaket eigentlich wert ist.

WirKaufens hat mich in diesem Fall so viel Geld gekostet und so verärgert, dass ich von weiteren Versuchen, diese Firma zu nutzen, absehen werde und ganz gewiss niemandem empfehlen werde, Geschäfte mit WirKaufens zu machen.


01 Januar 2018

2017 - es war ein ganz Besonders Jahr für mich

Erster Januar zweitausend achtzehn. Frohes neues Jahr!

Ein Rückblick auf das Jahr 2017:

Der Auftakt war großartig: Ich feierte einen sehr runden Geburtstag mit Familie und Freunden. Der Abend im bequemen und schönen Ambiente eines Restaurants war so perfekt, wie ich ihn mir besser nicht hätte wünschen können!

Im weiteren Winter und Frühjahr standen Vorbereitungen für die bisher großartigste Reise meines Lebens im Vordergrund: Mit Frau und Kind ging es im Mai und Juni fast 5.500 Kilometer durch den Westen der USA.
Kurz vor Abflug in die Vereinigten Staaten wurde als weiteres Highlight des Jahres unser Kind volljährig.
Die Reise war dann der absolute Höhepunkt (einen Reisebericht ist hier zu finden).

Aber es kam noch besser: Da wir im Herbst trotz der gut 3 Wochen USA noch Urlaubstage übrig hatten und wir zufällig auf ein unabschlagbares Angebot eines 4 ½ Sterne Hotels auf Kreta aufmerksam wurden, konnten meine Frau und ich spontan eine Woche so luxuriös wie nie zuvor in der Sonne entspannen und dabei einen Teil eines Landes kennen lernen, in das wir zuvor noch nie gereist waren.

Das Vorjahr wäre also bis dato als eines der schönsten Jahre meines Lebens in Erinnerung geblieben. Doch dann wurde kurz vor Weihnachten einer der für uns liebsten und wichtigsten Menschen "nach kurzer, schwerer Krankheit" aus seinem Leben gerissen.

Die guten Erinnerungen aus den wunderbaren zehn, elf Monaten bleiben. Doch die Traurigkeit ist im Moment noch allgegenwärtig.

Ein Ausblick auf das Jahr 2018:

Es wird bei uns weder runde noch "besondere" Geburtstage geben.
Es wird keine 3-Wochen-Fernreise geben.
Es stehen statt dessen eher anstrengende Renovierungsarbeiten an, für die wir Urlaub nehmen müssen.
Es wird also ein weit weniger spektakuläres Jahr als 2017.
Doch wenn wir das Glück haben, so weit wie möglich gesund zu bleiben, unsere Berufe weiter ausüben zu können und wieder viel Zeit mit für uns wichtigen Menschen verbringen zu können, wird auch dieses Jahr schön.
Denn wir werden auch im Jahr 2018 viele Tage mit kleinen Highlights haben, die wir genießen werden.

16 Mai 2014

Foursquare

Falls mich einer meiner Foursquare-Freunde ebendort vermissen sollte: Ich habe meinen 4SQ-Account heute gelöscht.

Die künftigen Funktionen von Foursquare ohne Check-In-Möglichkeit interessieren mich wenig. Und zur Nutzung der Nachfolge-Check-In-App "Swarm" ist eine permanente GPS-Aktivierung auf dem Handy erforderlich, was ich schon alleine aus Gründen der Akku-Laufzeit auf keinen Fall möchte.

Mir hat 4SQ in der bisherigen Form jahrelang viel Spaß gemacht, knapp 3.500 Check-Ins und dutzende Mayorships zeugen davon.

Denjenigen, denen es auch in der neuen Form Freude bereitet, wünsche ich weiterhin viel Spaß damit.

27 September 2009

Einstellung meines Blogs auf blogger.com

Ich habe mich entschieden, bis auf Weiteres keine Beiträge mehr auf hier auf "NvN - Neues vom Niederrhein" zu veröffentlichen.
Ab sofort gibt es meine Neuigkeiten ausschließlich über andere soziale Netzwerke für Leute, die mich kennen (und die ich kenne).
Vielen Dank für Euer Verständnis. Man liest sich :-)

26 Februar 2008

Bahnwahn

Ein ganz normale Heimfahrt von Düsseldorf nach Mönchengladbach
Ich war zur S8 um 18:32 Uhr am Gleis 12.
Für diese wurden 5 Minuten Verspätung angekündigt, was normalerweise dazu führt, dass der RE um 18:44 Uhr nach Aachen die S8 in Neuss überholt.
Also ging ich vom Gleis 12 zum Gleis 5.
Doch dieser RE, der in Düsseldorf beginnt, wurde erst um 18:45 Uhr bereit gestellt. Da er dann noch die Fahrtrichtung wechseln muss, war Verspätung vorprogrammiert. Aber die Passagiere mit den Fahrtzielen Neuss und Mönchengladbach stiegen ein.
Während wir im Zug auf die Abfahrt warteten, fuhr nebenan auf Gleis 4 mit einigen Minuten Verspätung der RE 18:48 Uhr nach Venlo ein.
Wie so oft erfolgte keine Durchsage, welcher Zug denn nun zuerst Richtung NE/MG fährt - warum auch? Sind ja nur zahlende Kunden, die dumm in den Abteilen ausharren.
Also Fenster auf, den Zugbegleiter in 30 Meter Entfernung erspäht und gerufen: "Welcher fährt zuerst?".
Immerhin kam ein zurück gebrülltes "Glaub' der Andere!" als Antwort. Alle Fahr"gäste" (was rechtfertigt eigentlich den Begriff "Gast" im Zusammenhang mit der Bahn??), die das Glück hatten, diesem Dialog akustisch und geistig zu folgen, rannten rüber. Und um 18:55 Uhr machte sich tatsächlich der "18:48" als Erster auf den Weg.
Ach, wäre ich doch nur um 18:37 in die S8 gestiegen, dann besäße ich jetzt auch noch meinen Schal, der bei der Umsteigerei irgendwo verloren ging...

07 November 2007

Bahnpendler sind eher Opfer als Kunden

Heute früh haben die hirnlosen Idioten der Deutschen Bahn AG mal wieder das beliebte Spiel "Wir verarschen die zahlende Kundschaft" gespielt! Es traf die zahlreichen Fahrgäste, die - wie ich - den Regionalexpress um 7:30 Uhr aus Gleis 7 nach Neuss und Düsseldorf benutzen.

Es ist 7:26 Uhr, auf eben jenem Gleis 7 ertönt die Lautsprecher-Durchsage:
"Der Zug um 7:30 Uhr nach Düsseldorf fällt heute leider aus. Nächste Fahrmöglichkeit nach Neuss und Düsseldorf ist die S8, um 7:34 Uhr aus Gleis neun."

OK, das ist zwar ärgerlich, aber immerhin wissen wir ja jetzt, wie wir am schnellsten unseren Arbeitsplatz erreichen, von dessen Lohn wir jeden Monat einen nicht geringen Teil an die Betreiber des Regionalverkehrs und damit an die Bahn abliefern.
Mit mir zusammen wandern dutzende Bahnkunden murrend von Gleis 7 hinüber zu Gleis 9 und besteigen die erst um 7:31 Uhr einfahrende S-Bahn.

Kaum eingestiegen, fährt auf dem verwaisten Gleis 7 ein Doppeldecker-Zug mit der Ziel-Anzeige "Dortmund" ein: Das kann nur der verspätete Regionalexpress sein, der eigentlich um 7:10 Uhr Richtung Düsseldorf fahren sollte!!!!

Ich hechte mit 20-30 weiteren treuen Teuerticketzahlern aus der S-Bahn raus, verletzungsfrei die abgewetzten Treppenstufen von Gleis 9 hinunter, renne rüber zu Gleis 7, Treppe rauf - und man ahnt es sicher schon: Mit "Piep Piep Piep" macht der Doppeldecker die Türen direkt vor unserer Nase zu und fährt ohne uns ab.

Eigentlich wäre nun die nächste Runde des Zahlende-Kundschaft-Verarschen-Spiels gewesen, die S-Bahn ganz schnell abfahren zu lassen, bevor wir alle wieder zurück zu Gleis 9 gejoggt sind - aber irgendein Spielverderber in den eigenen Reihen hat sie dann wundersamer Weise doch noch stehen lassen, bis wir wieder eingestiegen waren.

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: "Pünktlich" um 7:30 Uhr fährt aus dem richtigen Gleis ein Zug auf der vorgesehenen Strecke. Aber per "Kunden"-Durchsage werden die Menschen von eben jenem Zug weg gelotst - und die Abteile waren keineswegs überfüllt, so daß man irgendeinen Sinn in dieser völlig absurden Aktion hätte erkennen können!
In solchen Momenten könnte ich meine gute Kinderstube wirklich mal vergessen!

04 November 2007

Feste feiern wie sie fallen

Bisher fand ich als Erwachsener an St. Martin nicht Besonderes. Drei Jahre gingen wir mit Jans Kindergarten mit, inzwischen halt mit der Schule von Jan in Ohler. Nach dem Martinszug klingelte Jan noch bei einigen Nachbarn in Holt, bekam für's Singen ein paar Süßigkeiten - das war's. So ähnlich hatte ich das auch aus meiner Kindheit in Erinnerung.

Was es in meiner Kindheit noch nicht gab: Die Elternschaft der Grundschule baut für die Erwachsenen einen Glühweinstand auf und verkauft Weckmänner und Brühwürstchen. Das ist schon mal eine nette Erweiterung der Aktivitäten um den Zug herum.

Gestern aber gingen wir drei erstmals nicht in Holt zum Singen, sondern mit einigen von Jans Mitschülern und deren Eltern in Ohler. Und dort machten einige Bewohner St. Martin zum "Event": Prasselnde, offene Holzfeuer in den Vorgärten, Kinderpunsch für die kleinen Sänger, Glühwein und andere nette Getränke für die Eltern. Und vor einem Haus wurde sogar gegrillt!

So blieb es nach dem eigentlichen Umzug noch lange richtig nett: Die Kinder hatten Spaß, denn neben den Süßigkeiten gab es von den größeren Zuhörergruppen sogar Applaus für's Singen, und auch für die Eltern war das richtig schön kurzweilig - wir freuen uns schon jetzt auf St. Martin Marke "Ohler Spezial" 2008!

17 Dezember 2006

Weihnachtsbaum schlagen

Das haben wir in unserem doch schon recht langen Leben auch noch nie gemacht:
Selber unseren Weihnachtsbaum geschlagen.
Mit mehreren Verwandten und befreundeten Eltern und Kindern fuhren wir nach Brüggen, wo wir beileibe nicht die Einzigen waren, die Bäume fällen wollten.

Rund um die Schonung, wo man sich seinen Baum aussuchen durfte, war einiges los:
Buden mit Waffelbäckerei, Gulaschkanone mit leckerer Erbsensuppe, Lagerfeuer, Live-Blasmusik und selbstverständlich der obligatorische Glühweinstand.
Fast Volksfeststimmung!

Jan entdeckte recht schnell einen Baum, der ihm gefiel. Heike und ich wollten uns noch einige andere Bäumchen genauer anschauen, aber letztendlich kamen wir auf Jan's spontane gute Wahl zurück.



Das Durchsägen des Stammes war zum Glück ruck zuck geschafft - das hätte ich mir langwieriger vorgestellt. Auch Jan griff zwischendurch beherzt zur Säge.

Jetzt steht das dicht bewachsene 1,20-Meter-Bäumchen erstmal auf unserer Terrasse.
Am Mittwoch wird es rein geholt und mit Lichterketten behängt und dann geschmückt.

01 Dezember 2006

Schmunzeln auf dem Heimweg

Auf dem heutigen Weg von der Arbeit nach Hause mußte ich einfach anhalten und meine DigCam zücken, als ich DAS am Strassenrand sah:




Na, dann wünsche ich doch "täglich gute Fahrt!"

11 November 2006

Sechs Kumpels und ich im Irish Pub

Nach vielen, vielen Monaten ist es sechs Freunden und mir endlich mal wieder gelungen, einen Termin für einen gemeinsamen Abend im Städtchen zu finden.
Daß wir uns jedes Jahr ein Mal am Vatertag zu einer Radtour treffen, ist jahrzehntelanges Ritual. Aber einen Abend für ein paar Kneipenbierchen zwischen zwei Vatertags-Ausflügen zu finden, ist bei uns immer sehr schwierig, seit wir alle Familie haben (also schon einige Jährchen lang).

Um 20 Uhr traf ich gestern Abend als Erster im Irish Pub Bahnhofstraße Rheydt ein.
Ich war froh, daß es dort auch KöPi gab: Nicht nur, weil ich kein riesiger Fan von Guinness Stout bin, sondern auch, weil ein 0,4 l KöPi 2,60 kostet, aber ein 0,5 l Guiness 3,90 Euro.

Noch zwei meiner Freunde kamen so früh, daß sie ohne die Entrichtung der Zutrittsgebühr von 3 Euro Einlaß fanden. Die restlichen Vier durften bei der netten Dame, die sich zwischenzeitlich am Eingang postiert hatte, Eintritt zahlen und mußten sich dazu noch das hämische Grinsen der bereits Anwesenden anschauen.

Soweit, so wenig aufregend.
Grund, warum ich den Abend überhaupt blogge, ist die Live-Band, die ab 22 Uhr spielte.Weil wir gerne Live-Musik hören wollten, hatten wir uns gezielt den Irish Pub als Treffpunkt ausgesucht.
Und wir wurden belohnt: Das Duo "Take 2" spielte genau unsere Musik, hatte offensichtlich selber Spaß an dem Gig vor leider recht spärlicher Kulisse und sorgte bei uns für richtig gute Laune.
Unglaublich, wie Gitarrist Mike es schafft, Welthits nur mit einer Gitarre mit sofortiger Wiedererkennung zu covern. Sängerin Nicole hat von hartem Rock bis zur Balladen-Gänsehaut alles drauf.

Viele Cover-Bands betreiben einen ungleich höheren Aufwand für ihre Songs als diese beiden Vollblut-Musiker, die mit diesem Minimal-Aufwand überhaupt keine Probleme haben, das Publikum auf Festen, Hochzeiten und in Kneipen in Hochstimmung zu versetzen.
Danke für einen schönen Abend!

31 Oktober 2006

Kinder-Halloween in der Nachbarschaft

Kurz vor Sankt Martin drängt sich eine neue Tradition in unser Leben: "Halloween".
Ein Brauch, den keiner braucht?
Kommt ganz darauf an, was man daraus macht...

Ich oute mich hiermit als Halloween-Hasser.
In meiner Kindheit und Jugend gab es kein Halloween. Einfach nicht existent.
Unser Sohn hingegen ist zu Halloween fast so aufgeregt wie an seinem Geburtstag. Eine erstaunliche Entwicklung innerhalb nur einer Generation.

Da unser Sohn ganz offensichtlich nicht der einzige Neu-Halloweener ist, haben sich einige Eltern in unserer Nachbarschaft zusammen getan und einen kleinen Umzug organisiert.
Die Erwachsenen wurden ausstaffiert mit Pechfackeln, Sylvester-Böllern, Chips und Salzstangen sowie Bier im Bollerwagen.
Für die Kinder gab es Wunderkerzen, Taschenlampen, Süßigkeiten und Kinder-Sekt.

So bepackt gingen wir die unbeleuchtete Landwehr zwischen Ohler und Holt entlang, ließen die Böller krachen und uns die Schmankerl schmecken.

Die Kids erklommen johlend einen wohl frisch geernteten Rübenberg auf einem Feld und sahen anschließend aus wie Schweine nach einem Schlammbad. Also sau-zufrieden.

Die Gruppe trennte sich gegen 21 Uhr, nicht ohne sich fest für das kommende Jahr zu verabreden. Aber man sieht sich ja nächste Woche sowieso zum St. Martinsumzug mit der Schule wieder...

Es grüßt: Ein Ex-Halloween-Hasser.

22 Oktober 2006

20 Jahre Abitur: Lustiges Treffen

Gestern begann um 20 Uhr im Lokal "Die Laube" direkt gegenüber unserer früheren Schule eine lange Nacht: 20 Jahre nach unserem Abitur trafen wir uns, und hatten jede Menge Spaß!











Niemals hätte ich damit gerechnet, daß über 40 Leute kommen würden!
Niemals hätte ich damit gerechnet, daß ich bis auf eine (sorry, Heike!) alle sofort wiedererkenne!
Niemals hätte ich damit gerechnet, daß ich bis morgens um 4 Uhr unterwegs sein würde!

Waren wir schon damals so ein verrückt-lustiger Haufen? Haben wir uns alle früher auch schon so gut untereinander verstanden? Nach gestern habe ich den Eindruck, wir waren damals fast ein wenig ernster und als Jahrgangsstufe untereinander oft distanzierter als heute.

Es freut mich sehr, daß ich das Orga-Team um Susanne, Roswitha, Markus und Rolf durch die Einrichtung der Website www.ngm1986.de und einige Kontaktaufnahmen via stayfriends.de unterstützen durfte. Die vier haben das sauber geplant und vorbereitet!













Das war so ein lustiger Abend, daß ich kaum die fünf Jahre bis zur nächsten Fete warten mag. Posted by Picasa

10 Oktober 2006

Nein, ich war nicht bei Jauch!

Warum grüßten mich die Kollgen heute morgen mit "Hallo Millionär"?
Weswegen wurde ich heute ständig gefragt, was ich denn mit dem ganzen Geld mache?
Warum weiß ich nicht, was die Leute meinen?
Weil: Ich gestern abend nicht TV geguckt habe!

Da saß in Ausgabe 601 von "Wer wird Millionär?" offenbar jemand auf dem Stuhl, der mir äußerlich sehr ähnlich sehen soll und außerdem noch die gleiche Mimik und Gestik haben soll wie ich.

Kann ich nicht beurteilen, da ich den Menschen wie gesagt nicht im TV gesehen habe.
Aber etwas unterscheidet uns doch: Ich hätte "schon" bei der (nachträglich gelesenen) 16.000-Euro-Frage nach den Sensationsfunden in einer Ausgrabungsstätte zum ersten Joker greifen müssen.
Auch an weiteren Fragen vor der Millionenfrage wäre ich gescheitert.

Nun ja, ich werde mich weiterhin ab und zu als Kandidat bei Jauch bewerben. Und dann sitzt ja vielleicht bald jemand Herrn Jauch gegenüber, der dem fünften Milliongewinner bei WWM ähnlich sieht...

26 September 2006

Das 86er-Abi-Treffen rückt näher

Nur noch dreieinhalb Wochen, dann ist es soweit:
Der Abi-Abschluß-Jahrgang 1986 des Neusprachlichen Gymnasiums Mönchengladbach trifft sich zum 20-Jährigen!

Trotz modernster Kommunikationstechnik, zahlreichem Austausch bei Stayfriends, der eigenen Website ngm1986.de und Telefonaktionen sind noch massig freie Sitzplätze in der Kneipe vorhanden. Aber der Wirt und das Orga-Team müssen vorher wissen, wie viele von Euch dort aufschlagen werden!

Also: Vielleicht lesen ja zufällig hier noch weitere Ehemalige des 86er-Jahrgangs des NGM MG mit und melden sich noch spontan zum Treffen an!

Auf http://www.ngm1986.de/anmeldung steht alles, was Ihr wissen müsst.