17 Februar 2007

Frische Luft in ruhigem Ort

Eigentlich wollten wir in Hillesheim ein geologisches Museum und eine Erdbeben-Meßstation besuchen. Doch das Museum hatte zu und die Meßstation war unauffindbar. So spazierten wir zuerst durch den hübschen Ort. Später fanden wir über einen Waldweg zur Pforte eines ehemaligen Eiskellers, an der es ausser modrigem Geruch und Dunkelheit nichts Besonderes zu entdecken gab. Unser Sohn fand diese Holztür im Felsen aber trotzdem recht spannend.

16 Februar 2007

Der Brubbel und ein Museum

Die erste Station unserer heutigen Ausflugstour war der Ort Wallenborn (http://ortsgemeinde-wallenborn.online.de/), der bekannt ist für seinen "Wallenden Born", auch genannt "Brubbel".
Ein kreisrundes, brunnengroßes Loch im Boden, bis ca. 1 Meter unter der Kante gefüllt mit schlammig-braunem Wasser, aus dem mittig etwas Kohlensäure aufbrubbelt.
Dann plötzlich steigt der Wasserspiegel und innerhalb von Sekundenbruchteilen schießt ein bis zu 3 Meter hoher Wasserstrahl aus dem Loch. Nach einigen weiteren Sekunden lässt der Druck nach und die Wasserfontäne verharrt für 3-4 Minuten brubbelnd auf ca. 1 Meter Höhe. Dann ist das Schauspiel vorbei und für eine halbe Stunde ist wieder ruhig im Loch. Sehr faszinierend, solch ein Kaltwassr-Geysir.


Nicht weniger interessant war die zweite Station unserer Tour: Das Vulkanhaus in Strohn (http://www.vulkanhaus-strohn.de/). Besonders für Kinder sehr anschaulich wird das Naturphänomen Vulkanismus dargestellt: Kleine Experimente zum Selbermachen, Exponate zum Anfassen, an der Kasse die Möglichkeit, für einen Euro echte Lavasteine zu kaufen - strahlende Kinderaugen waren die Belohnung für diesen Programmpunkt.

Ebenfalls im Örtchen Strohn besichtigten wir dann noch die Lavabombe, die einfach schon durch ihre immense Größe beeindruckte.

03 Februar 2007

Auswärtsdings

Schon seit langem habe ich nichts mehr gebloggt. Einfach deshalb, weil es nichts Wichtiges zu erzählen gab oder weil es für mich persönlich so wichtig war, dass ich es nicht für die Öffentlichkeit geeignet hielt.

Das, worüber ich heute blogge, ist eigentlich auch völlig unwichtig. Aber selten. Nämlich ein Auswärtssieg von Borussia Mönchengladbach.
Beim letzten Auswärtssieg, errungen am letzten Spieltag der vergangenen Saison, war ich in Frankfurt selbst dabei.
Heute verfolgte ich das ungewohnte Ereignis auf "Arena" am Bildschirm.

Und ich habe sehr positive Dinge gesehen:
- wenige unbedrängte Ballverluste
- gutes Zweikampfverhalten
- ankommende Pässe
- schnelle, direkte Kombinationen
- Steilpässe, die beim eigenen Mann ankamen.

Aber: Sollten das nicht eigentlich selbstverständliche Dinge in einer Bundesliga-Mannschaft sein???

Immerhin: Die Jungs haben bewiesen, dass sie es können, auch wenn der Gegner Bielefeld nicht gerade mit Championsleague-Niveau dagegen hielt.
Hoffentlich kommen diese Normalitäten nicht zu spät!!!

Aber wenn wir so weiter spielen, und vor allem den Alemannen aus Aachen am Samstag direkt die nächste Ergebnis-Lektion erteilen, käme selbst bei mir die Hoffnung auf ein weiteres Erstligajahr im Borussia-Park zurück.

Was mich aber bei Arena extrem genervt hat, war die geballte Inkompetenz des Kommentators!
Schon während des Spiels war es gewohnt schlimm, doch was er sich zu den Bildern nach dem Abpfiff leistete, war einfach nur peinlich:
- Die Kamera zeigt Mikkel Thygesen im Trainingsanzug in Großaufnahme. Arena-Kommentator: "Da, das ist er, der für mich beste Mann des Spiels: Peer Kluge!".
- Nächste Kamera-Einstellung: Es wird auf Nando Rafael gezoomt. Arena-Kommentator: "Auch Neuzugang Steve Gohouri hat ein solides Spiel abgeliefert!".

Arena sollte seine sprechenden Angestellten mal an die Zäune der Trainingplätze schicken, um sich von den Kiebitzen die Namen und Gesichter der Spieler zeigen zu lassen.

Und wenn es zuviel von einem Reporter verlangt ist, für sein sicher nicht geringes Gehalt alle Namen aller BuLi-Spieler auswendig richtig zuordnen zu können, sollte er einfach mal lieber die Klappe halten, als sich solche Peinlichkeiten zu leisten.

Da sag' ich doch einfach:
Ich gebe ab vom Bökelberg zurück ins Studio...
(diese Peinlichkeit erlaubten sich Arena-Redner in den vergangenen Wochen mehrmals!!)
*nurnochmitdemkopfschüttel*

17 Dezember 2006

Weihnachtsbaum schlagen

Das haben wir in unserem doch schon recht langen Leben auch noch nie gemacht:
Selber unseren Weihnachtsbaum geschlagen.
Mit mehreren Verwandten und befreundeten Eltern und Kindern fuhren wir nach Brüggen, wo wir beileibe nicht die Einzigen waren, die Bäume fällen wollten.

Rund um die Schonung, wo man sich seinen Baum aussuchen durfte, war einiges los:
Buden mit Waffelbäckerei, Gulaschkanone mit leckerer Erbsensuppe, Lagerfeuer, Live-Blasmusik und selbstverständlich der obligatorische Glühweinstand.
Fast Volksfeststimmung!

Jan entdeckte recht schnell einen Baum, der ihm gefiel. Heike und ich wollten uns noch einige andere Bäumchen genauer anschauen, aber letztendlich kamen wir auf Jan's spontane gute Wahl zurück.



Das Durchsägen des Stammes war zum Glück ruck zuck geschafft - das hätte ich mir langwieriger vorgestellt. Auch Jan griff zwischendurch beherzt zur Säge.

Jetzt steht das dicht bewachsene 1,20-Meter-Bäumchen erstmal auf unserer Terrasse.
Am Mittwoch wird es rein geholt und mit Lichterketten behängt und dann geschmückt.

01 Dezember 2006

Schmunzeln auf dem Heimweg

Auf dem heutigen Weg von der Arbeit nach Hause mußte ich einfach anhalten und meine DigCam zücken, als ich DAS am Strassenrand sah:




Na, dann wünsche ich doch "täglich gute Fahrt!"

16 November 2006

Flughafenbesichtigung

Wenn unter den Berufen der Mannschaftsmitglieder zwei Mal "Fluglotse" zu finden ist, verwundert es kaum, daß ich mit meinem Elternhockeyteam in den Genuß einer ausführlichen, auch hinter die Kulissen führenden Besichtigung des Düsseldorfer Flughafens kommen konnte.

Am heutigen Donnerstag trafen sich elf Zauberstöck um 14:30 Uhr am Info-Schalter der Abflugebende in Terminal B.
Mit einem Besucher-Bus fuhren wir zunächst eine Runde durch die Parkhaus-Landschaft vor den Terminals.
Danach ging es durch die Sicherheitsschleuse links vom Terminal C hinaus auf's Vorfeld.
Dort kamen wir ganz nah an eine 777 der Emirates heran, die gerade vom Gate zurück geschoben wurde.
An einer älteren Fracht-Maschine konnten wir aus dem Bus aussteigen und uns umschauen.


Erstes Highlight war danach die Besichtigung der Feuerwache Nord, die bei Notfällen auf der nördlichen Start- und Landebahn zum Einsatz kommt.
Einer der imposanten 40-Tonner-Wagen wurde für uns aus der Halle gefahren. Nacheinander durften wir kurz ins Führerhaus, wo die verschiedenen Wasserkanonen erklärt wurden: Über 3.000 Liter versprühten wir für diese Vorführung. Mein Eindruck vom Fahrer-Arbeitsplatz: Da gibt es nicht viel weniger Knöpfe als in einem Flugzeug-Cockpit!

Der Busfahrer ließ uns später am Fernbahnhof aussteigen. Von dort aus schwebten wir mit dem SkyTrain (sogar störungsfrei!) zum Terminal zurück.

Zur Krönung der Führung nahm uns dann der dort noch aktive Lotse mit hoch auf den Tower. Sein früherer Kollege ist bereits im Ruhestand, wurde aber nicht minder freudig vom ehemaligen Kollegium begrüßt.

Zunächst zeigte ein Video der Deutschen Flugsicherung die Arbeitsweise der Lotsen.
Dann ging es per Aufzug hoch auf knapp 90 Meter.
Draußen war es zwar bereits dunkel, doch die Aussicht auf den Flughafen, die Stadt Düsseldorf und das Umland war dennoch faszinierend.
Und wenn die Kollegen auf dem Turm von herrlichen Sonnenauf- und
-untergängen schwärmen, dann glaubt man das sofort (wobei es natürlich manchmal auch trübe und deshalb stressige Nebel-Tage gibt).
Beeindruckend auch die Technik dort oben. Es war für mich sehr interessant, auf den diversen Bildschirmen die Position der Flieger mit dem realen Bild unten auf dem Vorfeld und den Rollbahnen bzw. beim Anflug zu vergleichen.

Den Ausflug ließen wir beim Griechen in Mönchengladbach lecker ausklingen!

11 November 2006

Sechs Kumpels und ich im Irish Pub

Nach vielen, vielen Monaten ist es sechs Freunden und mir endlich mal wieder gelungen, einen Termin für einen gemeinsamen Abend im Städtchen zu finden.
Daß wir uns jedes Jahr ein Mal am Vatertag zu einer Radtour treffen, ist jahrzehntelanges Ritual. Aber einen Abend für ein paar Kneipenbierchen zwischen zwei Vatertags-Ausflügen zu finden, ist bei uns immer sehr schwierig, seit wir alle Familie haben (also schon einige Jährchen lang).

Um 20 Uhr traf ich gestern Abend als Erster im Irish Pub Bahnhofstraße Rheydt ein.
Ich war froh, daß es dort auch KöPi gab: Nicht nur, weil ich kein riesiger Fan von Guinness Stout bin, sondern auch, weil ein 0,4 l KöPi 2,60 kostet, aber ein 0,5 l Guiness 3,90 Euro.

Noch zwei meiner Freunde kamen so früh, daß sie ohne die Entrichtung der Zutrittsgebühr von 3 Euro Einlaß fanden. Die restlichen Vier durften bei der netten Dame, die sich zwischenzeitlich am Eingang postiert hatte, Eintritt zahlen und mußten sich dazu noch das hämische Grinsen der bereits Anwesenden anschauen.

Soweit, so wenig aufregend.
Grund, warum ich den Abend überhaupt blogge, ist die Live-Band, die ab 22 Uhr spielte.Weil wir gerne Live-Musik hören wollten, hatten wir uns gezielt den Irish Pub als Treffpunkt ausgesucht.
Und wir wurden belohnt: Das Duo "Take 2" spielte genau unsere Musik, hatte offensichtlich selber Spaß an dem Gig vor leider recht spärlicher Kulisse und sorgte bei uns für richtig gute Laune.
Unglaublich, wie Gitarrist Mike es schafft, Welthits nur mit einer Gitarre mit sofortiger Wiedererkennung zu covern. Sängerin Nicole hat von hartem Rock bis zur Balladen-Gänsehaut alles drauf.

Viele Cover-Bands betreiben einen ungleich höheren Aufwand für ihre Songs als diese beiden Vollblut-Musiker, die mit diesem Minimal-Aufwand überhaupt keine Probleme haben, das Publikum auf Festen, Hochzeiten und in Kneipen in Hochstimmung zu versetzen.
Danke für einen schönen Abend!