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01 März 2016

Erfahrungsbericht: Per Blog-Anwendung zur Fanclub-Homepage

Dies wird ein kurzer Erfahrungsbericht über die Webanwendung Wordpress. Denn die hat mich sehr positiv überrascht.
Innerhalb weniger Stunden ist es mir gelungen, eine - zugegeben kleine - Webseite für (m)einen Borussia Fanclub zu erstellen und zu veröffentlichen.

Ich habe schon zahlreiche private Webseiten erstellt: Für mich selbst, für Familienangehörige, für Freunde und auch für mehrere Vereine, denen ich im Laufe der Jahre angehörte. Es waren nie professionelle Arbeiten, aber sie erfüllten ihren Zweck der Information über das jeweilige Thema.

Manche davon habe ich mithilfe von phpwcms erstellt (online ist davon nur noch jene von meinem Abiturjahrgang - da sieht man mal, wie alt das System schon ist), für einige habe ich Joomla genutzt (von Version 1 bis Version 3), und eine habe ich tatsächlich in purem HTML offline erstellt und dann lediglich per FTP auf den Webserver hochgeladen (mehr w3c-kompatibel war keine meiner Webseiten).

Mit Wordpress bin ich vor einigen Jahren schlicht dadurch in Berührung gekommen, dass mein Twitter-Account von zahllosen Wordpress-Accounts vollgespamt wurde ab dem Moment, wo ich den Begriff einmal getwittert hatte. Wordpress war erstmal bei mir unten durch. Ich schwor mir, diesem Schrott keine Beachtung zu schenken und es soweit es geht zu ignorieren.

Für die eingangs erwähnte Fanclubseite plante ich daher ursprünglich wieder die Verwendung von Joomla als CMS. So einfach die aktuelle Joomla Version als Administrator auch zu bedienen ist - es bleibt ein gewisser Aufwand bei der Ersteinrichtung und bei der Gestaltung des Frontends.
In irgendeinem Forum las ich eher beiläufig, dass man Wordpress auch als CMS nutzen kann. Das machte mich dann doch wieder neugierig.

Während meiner ersten Recherchen legte ich eine lokale Wordpress Installation mit XAMPP an, für die ich einige Hürden überwinden musste, die mein Windows 10 so mit sich bringt, damit Apache und MySQL lokal laufen. Nach Deaktivierung eines Windows Dienstes lief es dann problemlos.

Und schon nach wenigen Minuten als Admin in Wordpress wurde mir bewusst, wie klar strukturiert der gesamte Aufbau ist. Noch viel einfacher strukturiert, als bei Joomla, aber nicht mit viel weniger Möglichkeiten, was das Ergebnis einer einfachen Webseite mit ein paar statischen Seiten und dann langsam wachsenden redaktionellen Beiträgen betrifft.

Mein Ehrgeiz war geweckt: Ich schrieb einige kurze Artikel, um die Seite nicht völlig leer zu publizieren. Und ich fand ein meinem Geschmack extrem gut entsprechendes Theme. Das musste ich zwar bezahlen, aber es lässt sich mit einem toll funktionierendem Plugin optisch wunderbar anpassen. Das Theme ist außerdem sofort komplett responsiv - das war mein Hauptwunsch für die neue Webseite.

Bei der Veröffentlichung gab (und gibt es noch immer) kleinere Probleme mit den Zugriffsrechten auf die Verzeichnisse auf dem Webserver. Aber das laste ich weniger Wordpress an, sondern eher dem Hoster. Da bin ich noch auf der Suche nach einer optimalen Lösung.

Dass sich Wordpress auch prima als Ersatz für das Tool Blogger hier eignet, daran habe ich keinen Zweifel. Ich verstehe jetzt gut, warum viele Blogger auf Wordpress als Basis setzen.

Wordpress jedoch auf die Funktion als Blogging-Tool zu reduzieren, ist nicht richtig: Dank Nutzerverwaltung ist es ein prima CMS, selbstverständlich mit funktionellen Einschränkungen in Sachen Rechteverwaltung.

So schnell und problemlos hatte ich noch nie eines meiner kleinen, privaten Webprojekte fertig. Das Eregbnis ist auf www.rauchende-colts.org zu sehen.

22 Februar 2015

Borussia beim HSV

Das Spiel #BMGHSV war schlecht. Von beiden Mannschaften. Das Zuschauen am TV empfand ich eher als Qual denn als Vergnügen. Darum bin ich jetzt einfach nur erleichtert, dass es nach dem Grottenkick von Borussia Mönchengladbach beim HSV doch noch zu einem glücklichen Punkt gereicht hat. Was war das gestern für eine tolle Vorlage der Mannschaften auf den Plätzen 4, 5 und 6 für uns, den Abstand in der Tabelle auszubauen. Leider vertan.
Die von Max Eberl sowohl vor als auch nach dem Spiel genannte Ausrede "Müde aus dem Europapokal" lasse ich nicht gelten: Nur vier Feldspieler aus der Startelf hatten den Donnerstag in den Knochen. Und ich finde, dass die Spieler, die rein rotiert wurden, allemal das Zeug dazu haben sollten, der zurecht abstiegsbedrohten Truppe des HSV zu zeigen, wo es lang geht.
Arrrrgh!
Danke, jetzt geht's wieder.

03 Februar 2007

Auswärtsdings

Schon seit langem habe ich nichts mehr gebloggt. Einfach deshalb, weil es nichts Wichtiges zu erzählen gab oder weil es für mich persönlich so wichtig war, dass ich es nicht für die Öffentlichkeit geeignet hielt.

Das, worüber ich heute blogge, ist eigentlich auch völlig unwichtig. Aber selten. Nämlich ein Auswärtssieg von Borussia Mönchengladbach.
Beim letzten Auswärtssieg, errungen am letzten Spieltag der vergangenen Saison, war ich in Frankfurt selbst dabei.
Heute verfolgte ich das ungewohnte Ereignis auf "Arena" am Bildschirm.

Und ich habe sehr positive Dinge gesehen:
- wenige unbedrängte Ballverluste
- gutes Zweikampfverhalten
- ankommende Pässe
- schnelle, direkte Kombinationen
- Steilpässe, die beim eigenen Mann ankamen.

Aber: Sollten das nicht eigentlich selbstverständliche Dinge in einer Bundesliga-Mannschaft sein???

Immerhin: Die Jungs haben bewiesen, dass sie es können, auch wenn der Gegner Bielefeld nicht gerade mit Championsleague-Niveau dagegen hielt.
Hoffentlich kommen diese Normalitäten nicht zu spät!!!

Aber wenn wir so weiter spielen, und vor allem den Alemannen aus Aachen am Samstag direkt die nächste Ergebnis-Lektion erteilen, käme selbst bei mir die Hoffnung auf ein weiteres Erstligajahr im Borussia-Park zurück.

Was mich aber bei Arena extrem genervt hat, war die geballte Inkompetenz des Kommentators!
Schon während des Spiels war es gewohnt schlimm, doch was er sich zu den Bildern nach dem Abpfiff leistete, war einfach nur peinlich:
- Die Kamera zeigt Mikkel Thygesen im Trainingsanzug in Großaufnahme. Arena-Kommentator: "Da, das ist er, der für mich beste Mann des Spiels: Peer Kluge!".
- Nächste Kamera-Einstellung: Es wird auf Nando Rafael gezoomt. Arena-Kommentator: "Auch Neuzugang Steve Gohouri hat ein solides Spiel abgeliefert!".

Arena sollte seine sprechenden Angestellten mal an die Zäune der Trainingplätze schicken, um sich von den Kiebitzen die Namen und Gesichter der Spieler zeigen zu lassen.

Und wenn es zuviel von einem Reporter verlangt ist, für sein sicher nicht geringes Gehalt alle Namen aller BuLi-Spieler auswendig richtig zuordnen zu können, sollte er einfach mal lieber die Klappe halten, als sich solche Peinlichkeiten zu leisten.

Da sag' ich doch einfach:
Ich gebe ab vom Bökelberg zurück ins Studio...
(diese Peinlichkeit erlaubten sich Arena-Redner in den vergangenen Wochen mehrmals!!)
*nurnochmitdemkopfschüttel*

23 September 2006

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!

Also war meine Vorfreude durchaus berechtigt! Gleich im 1. Spiel, bei dem ich anstatt meines bisherigen "70er-Traditionstrikot" ein aktuelles Modell trug, eroberte die aus meiner Sicht "richtige" Borussia für einige Stunden die Tabellenführung, die wir uns schon bei Aachen hätten sichern können.





Bin ein wenig müde heute - und leichte Kopfschmerzen habe ich auch ;-)
Aber so darf das gerne weiter gehen! Posted by Picasa

22 September 2006

Vorfreude auf die Tabellenführung!

Na ja, "offiziell" tippe ich auf ein Unentschieden im Borussia-Park, aber darauf hoffen, heute Abend gegen 22:20 Uhr mit tausenden schwarz-weiß-grünen Borussen hinter der Nordkurve lauthals SPITZENREITER brüllen zu können, ist doch wohl erlaubt!